Bundesamt für Naturschutz

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Projektstruktur und Organisation

Zur Erarbeitung der artspezifischen Empfehlungen für die Bewirtschaftung wurden sogenannte Artkoordinatoren mit der Erarbeitung der Artensteckbriefe beauftragt. Diese sind Kenner der jeweiligen Artengruppe. Ihre Aufgabe ist unter anderem, weitere Experten zu kontaktieren, welche dann im Rahmen von Expertenworkshops eingebunden werden und sowohl Erfahrungen im Bereich von praktischen Bewirtschaftungs- und Pflegemaßnahmen als auch zur Aufstellung und Durchführung von Artenhilfsprogrammen aufweisen. Unter Moderation der Koordinatoren werden während der Expertenworkshops artspezifische Bewirtschaftungsempfehlungen erarbeitet und diese schriftlich festgehalten. Die Ergebnisse dienen den Artkoordinatoren als Grundlage für die Erstellung der Artensteckbriefe.

Für acht der elf Artengruppen wurden und werden die Expertenworkshops durchgeführt. Die Artengruppen mit einer geringen Anzahl an Arten des Anhangs IV der FFH-Richtlinie werden ohne Workshop bearbeitet. Hierzu zählen Fische (4 Arten), Meeressäuger (6 Arten) und Weichtiere (4 Arten). Eine Einbeziehung weiterer Experten durch die jeweiligen Artkoordinatoren ist zur Erstellung der Steckbriefe allerdings sichergestellt.

Die erstellten Steckbriefe werden mit dem Auftraggeber und einer projektbegleitenden Arbeitsgruppe (PAG) aus Vertretern der Bundesländer und des Bundes sowie weiterer Personen abgestimmt, bevor sie sukzessive ins Internet gestellt werden.

Die Bewertung der rechtlichen Situation wird durch eine juristische Beratung sichergestellt.

Eine Übersicht über die Projektstruktur finden Sie in der unten stehenden Grafik.