Bundesamt für Naturschutz

Hauptbereichsmenü



Lokale Population & Gefährdung

Allgemeine Gefährdungsursachen

  • Berufsfischerei: da die Art weiterhin als Beifang in die Netze geht, nimmt die noch bestehende Population in ihrer Größe weiterhin ab
  • Wasserverschmutzung
  • Begradigung von Fließgewässern und damit einhergehender Verlust des Lebensraums (v.a. Flachwasserzonen)
  • Sand- und Kiesabbau, der zum Verlust des Lebensraums führt, u.a. auch durch Feinsedimenteintrag in den Laichplätzen
  • Einschränkung der Durchgängigkeit von Gewässern durch den Bau von Staustufen und Wehren, durch die der Zugang zu den Laichgründen versperrt und der Lebensraum, u.a. die Laichplätze, zerstört werden
  • Abhängigkeit der Gesamtpopulation von einem einzigen in situ-Vorkommen (Frankreich: Gironde)
  • Stark reduzierter Genpool (geringe Individuenzahl in ex situ-Beständen) führt zu genetischer Verarmung
  • Hybridisierung mit gebietsfremden Störarten (z.B. aus Aquakulturanlagen)
  • Krankheiten die durch gebietsfremde Störarten verbreitet werden

Überblick zum Status der Art

FFH -Richtlinie II, IV, prioritäre Art
Rote Liste Deutschland (Freyhof 2009) 0 (ausgestorben oder verschollen)
Rote Liste Europa (Freyhof & Brooks 2011) CR (Vom Aussterben bedroht)
Verantwortlichkeit (Freyhof 2009) -
Erhaltungszustand in den biogeografischen Regionen gemäß  Nationaler Bericht 2013 Atlantische Region: unbekannt, Kontinentale Region: unbekannt

Verbreitung

Literatur

 Literatur