Bundesamt für Naturschutz

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Äskulapnatter (Zamenis longissimus)

Mythos und Wirklichkeit an der nördlichen Arealgrenze

Die Äskulapnatter besiedelt eine Vielzahl feuchtwarmer Lebensräume wie lichte Laub- und Mischwälder, Wiesenhänge, Streuobstwiesen aber auch nachhaltig genutzte Weinbergslagen, sowie Steinbrüche, Bahndämme, Straßen- und Wegränder, geprägt durch ein Mosaik an Sonnen-, Versteck- und Eiablageplätzen, Nahrungsgründen und Winterquartieren. Gefährdet ist die Äskulapnatter insbesondere durch die Nutzungssteigerung der Land- und Forstwirtschaft, Flurbereinigungen und Siedlungserweiterungen, sowie das Verbuschen geeigneter Lebensräume.

Merkmale Äskulapnatter

Äskulapnatter auf einem Baum (Foto: Andreas Malten)
Äskulapnatter auf einem Baum

Die Äskulapnatter ist unsere größte einheimische Schlange. Ihr schlanker Körper ist meist dunkelbraun bis schwarzbraun gefärbt und weist eine weiße Strichel- bzw. Fleckenzeichnung auf.

Lesen Sie mehr über die  Merkmale der Äskulapnatter.


Trockenmauer als Lebensraum der Äskulapnatter bei Wiesbaden (Foto: Dirk Alfermann)
Trockenmauer als Lebensraum der Äskulapnatter bei Wiesbaden

Lebensraum

Äskulapnattern besiedeln feuchtwarm geprägte Lebensräume wie lichte Laub- und Mischwälder, Bachtäler, Wiesenhänge oder Streuobstbestände, aber auch nachhaltig genutzte Weinbergslagen, Steinbrüche, Bahndämme und Gärten. Voraussetzung für deren Besiedlung ist das Vorhandensein von geeigneten Sonnen-, Versteck-, und Eiablageplätzen, Winterquartieren sowie einem ausreichenden Nahrungsangebot.

Foto: Der Lebensraum auf dem nebenstehenden Foto zeigt eine Trockenmauer und ihr Umfeld. Diese bieten ideale Siedlungsbedingungen.

 

 

 

Letzte Änderung: 01.03.2011

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