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Springfrosch (Rana dalmatina)

Der Weitspringer unter den Fröschen

Der Springfrosch macht seinem Namen alle Ehre! Mit Hilfe seiner kräftigen Hinterbeine springt er bis zu 2 m weit und 75 cm hoch. Damit ist er der Rekordhalter unter den einheimischen Amphibien.
Aber nicht nur sein Sprungvermögen zeichnet ihn aus: Springfrösche sind auch ausgesprochene Frühstarter und erreichen zumeist als erste Amphibien die Gewässer – selbst wenn diese noch teilweise mit Eis bedeckt sind.
Der Springfrosch weist als wärmeliebende Art in Deutschland nur eine lückenhafte Verbreitung auf. Er lebt bevorzugt in trockenen, lichten, krautreichen Laub- und Laubmischwäldern, die ein ausreichendes Angebot an Laichgewässern aufweisen. Diese befinden sich im Wald oder in Waldnähe und sind zumindest teilweise besonnt. Sie sollten fischfrei sein und können gelegentlich trocken fallen.

Merkmale des Springfrosches

Deutlich zu erkennen sind das große Trommelfell und die kräftigen Hinterbeine des Springfrosches. Foto: Andreas Malten.
Springfrosch

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Lebensraum

Lebensraum des Springfrosches. Foto Lutz Dalbeck.
Lebensraum des Springfrosches

Der ideale Lebensraum für den Springfrosch sind lichte, stillgewässerreiche Laubmischwälder, Waldränder und Waldwiesen. Er kann aber durchaus auch außerhalb des Waldes angetroffen werden.

Als Laichgewässer nutzt er Gewässer unterschiedlicher Größe z.B. Wald- und Waldrandtümpel, Weiher, kleine Teiche und Wassergräben. Wichtig ist, dass die Gewässer flach auslaufende, gut besonnte Uferbereiche aufweisen.

 

 

 

Literatur

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