Bundesamt für Naturschutz

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Sand-Silberscharte (Jurinea cyanoides)

Ein Spezialist für Hitze und Trockenheit

Basenreiche Sandstandorte stellen in Mitteleuropa den typischen Lebensraum der Sand-Silberscharte dar. Die geringe Wasserhaltekraft der Sandböden und die extrem hohen Temperaturen, die dort im Sommer auftreten können (mehr als 60 °C), erfordern ganz spezielle Anpassungen der Pflanze. Mit einer langen Pfahlwurzel dringt sie bis in tiefe Bodenschichten vor. Zudem schützt die starke weiße Behaarung der Blätter vor zu starker Strahlung. Trotz dieser speziellen Anpassungen ist die Sand-Silberscharte in Deutschland extrem gefährdet. Der Mensch hat in den letzten Jahrzehnten viele ihrer Lebensräume zerstört und sie an den Rand des Überlebens gedrängt.

Merkmale der Sand-Silberscharte

Die Sand-Silberscharte blüht erst im zweiten Jahr ihrer Entwicklung und ist insekten- bzw. selbstbestäubt. Foto: Peter Poschlod.
Sand-Silberscharte

Bei den Köpfchen der Sand-Silberscharte handelt es sich um zahlreiche Einzelblüten, die in einem Körbchen zusammengefasst sind.

Lesen Sie mehr über die  Merkmale der Sand-Silberscharte.


Lebensraum

Lebensraum der Sand-Silberscharte. Foto: Andreas Zehm.
Lebensraum der Sand-Silberscharte