Bundesamt für Naturschutz

Hauptbereichsmenü



Osterluzeifalter (Zerynthia polyxena)

Besucher aus dem Süden?

Der Osterluzeifalter wurde bisher in Deutschland in drei Bundesländern nachgewiesen. In Sachsen und Baden-Württemberg wird überlegt, ob es sich um eingeschleppte oder ausgesetzte Tiere handelt. Die Nachweise aus Bayern sind über 100 Jahre alt und beziehen sich auf verschiedene Quellen. Dies reduziert die Wahrscheinlichkeit, dass es sich hier auch um eingeschleppte Tiere handelt. In jedem Fall sind es sehr wenige Vorkommen, die jemals aus Deutschland bekannt wurden, aktuellen Datums ist lediglich der Nachweis aus Sachsen. In den südlichen und östlichen Nachbarländern existieren dagegen zum Teil größere Zahlen von historischen Funden und unterschiedliche Zahlen von aktuellen Nachweisen. Es bleibt damit vorläufig etwas unklar, auf welchen Wegen die deutschen Vorkommen des Osterluzeifalters entstanden sind.

Merkmale des Osterluzeifalters

Osterluzeifalter. Foto: Tatjana Celik
Osterluzeifalter

Lesen Sie mehr über die  Merkmale des Osterluzeifalters.


Lebensraum

Lebensraum des Osterluzeifalters. Foto: Tatjana Celik.
Lebensraum des Osterluzeifalters

Über die Lebensräume des Osterluzeifalters in Deutschland ist wenig bekannt, die meisten Funde liegen lange zurück. In jedem Fall kommt der Osterluzeifalter an Standorten vor, die größere Bestände der Raupenfutterpflanzen, der Osterluzei, aufweisen. In den Nachbarländern kommt bzw. kam der Falter auf wechselfeuchten bis trockenen Wiesen und Trockenrasen (Brennen) in lichten Auwäldern, auf sonnenexponierten Hängen mit Gebüschen, an besonnten Dämmen oder Böschungen, in Weinbergen und auf Ruderalflächen vor.

 

 

 

Verbreitung

Literatur

 Literatur