Bundesamt für Naturschutz

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Erhaltungsmaßnahmen

Handlungsempfehlungen zur Erhaltung der lokalen Population des Luchses

Eine besondere Gefahr geht für den Luchs von forstwirtschaftlichen Aktivitäten und frei laufenden Hunden aus, kurz nachdem die Jungen im Mai / Juni geboren worden sind. Es werden deshalb folgende Maßnahmen empfohlen:

Forstwirtschaft

  • Verzicht / Rückbau enger Waldwegenetze um Ruhezonen zu erhalten / zu schaffen
  • Verzicht auf forstwirtschaftliche Arbeiten im Umfeld aktuell genutzter Wurfplätze (Mindestabstand 500 m)
  • Belassen von liegendem Totholz (auch Kronenholz, Wurzelholz, Windwürfe) im Wald

Allgemein gilt

  • Verminderter Wegebau in Luchsgebieten

Sonstige Maßnahmen

  • Ausweisung von Gebieten, die für Hunde (auch an der Leine) gesperrt sind
  • Schulung von Jägern und Förstern in Vorkommensgebieten um versehentliche Abschüsse zu vermeiden