Bundesamt für Naturschutz

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Luchs (Lynx lynx)

Pinselohren und lange Beine

Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet des Luchses erstreckte sich von den Pyrenäen durch ganz Eurasien bis zum Pazifik. Die südliche Verbreitungsgrenze in Asien stellt der Himalaja dar, im Norden geht der Luchs bis über den Polarkreis hinaus.
Der Luchs ist ein bedeutsamer Regulator für die heimischen Schalenwildbestände und fördert damit eine ökologisch ausgerichtete Forstwirtschaft. Er stellt für die natürliche Selektion innerhalb der Bestände der Hauptbeutetierarten einen bedeutsamen Faktor dar, der nicht vom Menschen ersetzt werden kann.

Merkmale des Luchses

Der Luchs. Foto: Frank Grawe.
Der Luchs

Der Luchs hat eine typische Katzengestalt mit ca. 100 cm Körperlänge und einem kurzen Schwanz. Er wirkt sehr hochbeinig.

Lesen Sie mehr über die Merkmale des Luchses.

Lebensraum

Lebensraum des Luchses im Bayerischen Wald. Foto: I. Fiebig.
Lebensraum des Luchses im Bayerischen Wald

Die meisten heutigen Vorkommen des Luchses in Europa liegen in waldreichen Landschaften. Die Reviere müssen neben ihrer enormen Größe auch die Faktoren Störungsarmut und Durchlässigkeit (Unzerschnittenheit) aufweisen. Von großer Bedeutung sind trockene, gegen Wind und Regen geschützte Ruhe- und Wurfplätze, die meist auch einen guten Überblick über die Landschaft ermöglichen. Südexponierte Lagen werden bevorzugt (Haller & Breitenmoser 1986).

Literatur

Literatur