Bundesamt für Naturschutz

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Mauereidechse (Podarcis muralis)

Kletterkünstlerin in warmen Hanglagen und Weinbergen

Die Mauereidechse besiedelt offene, wärmebegünstigte Lebensräume wie Stein- und Felshänge, Schotterbetten von Gleisanlagen, aber auch insbesondere Weinberge, die geprägt sind durch ein kleinräumiges Mosaik an Sonnen-, Versteck- und Eiablageplätzen, Nahrungsgründen sowie Winterquartieren. Durch Flächenverlust, Verlust an kleinräumig gegliederten Lebensräumen und Nutzungssteigerung im Weinbau ist sie besonders gefährdet.

Merkmale Mauereidechse

Mauereidechse beim Sonnenbad (Foto: Dirk Alfermann)
Mauereidechse beim Sonnenbad

Mauereidechsen haben einen schlanken, abgeflachten Körper mit kräftigen Beinen und langen Zehen. Der ebenfalls abgeflachte Kopf ist lang und läuft spitzt zu.

Lesen Sie mehr über die Merkmale der Mauereidechse.

Lebensraum

Weinbergsmauer als Lebensraum der Mauereidechse im Rheingau an der Grenze zu bewirtschaften Rebflächen. (Foto: Dirk Alfermann)
Mauereidechsenlebensraum im Rheingau

Mauereidechsen besiedeln wärmebegünstigte Stein- und Felslebensräume, die eine kleinräumige Gliederung an geeigneten Sonnen-, Versteck- und Eiablageplätzen, sowie Nahrungsgründen und Winterquartieren aufweisen.

In Deutschland findet man sie insbesondere auch in durch den Menschen geprägten Gebieten wie Weinbergslagen, Bahndämmen, alten Gemäuern, Steinbrüchen und Kiesgruben.

 

 

Literatur

Literatur

Letzte Änderung: 01.03.2011

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