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Wechselkröte (Bufo viridis)

Kröte, wechsele dich

Die kontrastreiche Zeichnung mit den scharf abgesetzten grünlichen Flecken auf der gesamten Oberseite macht die Wechselkröte unter den einheimischen Krötenarten mehr oder weniger unverwechselbar. Ihr Name leitet sich von der Fähigkeit ab, je nach Licht, Temperatur oder „Stimmung“ den Kontrast des Fleckenmusters zu verändern. So entsteht ein mal hellerer oder auch dunklerer Gesamteindruck.
Heimat der Wechselkröte sind offene, trockenwarme Lebensräume mit grabbaren, unbewachsenen Böden. Zur Fortpflanzung nutzt sie gut besonnte, nicht oder kaum mit Pflanzen bewachsene Laichgewässer mit längerer Wasserführung und flachen Ufern. Durch die Rekultivierung von Abgrabungen, deren Wiederbewaldung nach Nutzungsaufgabe und den Verlust der strukturellen Vielfalt in der Agrarlandschaft gilt die Wechselkröte als gefährdet.

 

Merkmale der Wechselkröte

Die Wechselkröte. Foto: Franz Hasse.
Wechselkröte

Das deutliche Fleckenmuster ist das charakteristische Erkennungsmerkmal für die Wechselkröte.

Lesen Sie mehr über die Merkmale der Wechselkröte.

Lebensraum

Flache, kaum oder unbewachsene und voll besonnte Tümpel bieten den Larven der Wechselkröte gute Entwicklungsbedingungen. Foto: Monika Hachtel.
Lebensraum

Als ursprünglicher Steppenbewohner bevorzugt die Wechselkröte trocken-warme und offene Kulturlandschaften mit grabbaren Böden und lückigem bzw. niedrigem Pflanzenbewuchs.

 

 

Literatur

Literatur