Bundesamt für Naturschutz

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Kleiner Wasserfrosch (Rana lessonae)

Lautstarker Rufer in Tümpeln und Weihern

Der Kleine Wasserfrosch bevorzugt zur Fortpflanzung kleine bis mittelgroße, üppig bewachsene, möglichst nährstoffarme Stillgewässer, die sich sowohl im Offenland als auch im Wald befinden können. Im Vergleich zu seinen nächsten Verwandten, Teich- und Seefrosch, von denen er nur schwer zu unterscheiden ist, weist er keine so enge Bindung an Gewässer auf. So ist er vor allem außerhalb der Paarungszeit regelmäßig in größerer Entfernung vom Wasser anzutreffen und meidet auch die Wälder nicht.
Im Gegensatz zu vielen anderen Amphibien, die nur in den Abendstunden oder nachts ihre Paarungsrufe ertönen lassen, ist das lautstarke Konzert des Kleinen Wasserfrosches, ebenso wie bei den beiden anderen „Grünfroscharten“ auch, am Tage zu vernehmen. In Deutschland gilt der Kleine Wasserfrosch als gefährdet, da er vom Menschen stärker überformte Lebensräume meidet.

Merkmale des Kleinen Wasserfrosches

Der Kleine Wasserfrosch. Foto: Frank Grawe.
Der Kleine Wasserfrosch

Lesen Sie mehr über die Merkmale des Kleinen Wasserfrosches.

Lebensraum

Stark bewachsene Wald- oder Wiesenweiher werden als Fortpflanzungsgewässer und Lebensraum vom Kleinen Wasserfrosch deutlich bevorzugt. Foto: Frank Grawe.
Lebensraum vom Kleinen Wasserfrosch

Bevorzugte Lebensstätte des Kleinen Wasserfrosches sind moorige und sumpfige Wiesen- und Waldweiher. Dort hält er sich während der Fortpflanzungszeit von März/April bis Ende Juni/Anfang Juli bevorzugt auf. Danach verlässt ein Großteil der Tiere das nähere Gewässerumfeld. Sie sind dann auf den Wiesen und Weiden und in den Wäldern, welche die Laichgewässer umgeben, anzutreffen.

 

 

Literatur

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